Große Freude an der Astrid-Lindgren-Schule: Unser pädagogisches Konzept hat die Jury des bundesweiten Wettbewerbs „Spielen macht Schule“ überzeugt. Damit gehören wir zu den Gewinnerschulen 2026 und dürfen uns über eine umfangreiche Ausstattung mit neuen, pädagogisch geprüften Spielen freuen.

Dass Spielen und Lernen keine Gegensätze sind, erleben wir an unserer Schule jeden Tag. Beim gemeinsamen Spielen wird gesprochen, erklärt, nachgefragt, ausgehandelt, geplant, gewonnen – und manchmal eben auch verloren. Ganz nebenbei werden dabei Fähigkeiten gefördert, die für das Lernen und das gemeinsame Miteinander von großer Bedeutung sind.

Genau hier setzt die bundesweite Initiative „Spielen macht Schule“ an. Sie möchte das klassische Spielen stärker und vor allem dauerhaft im Schulalltag von Grundschulen verankern. Jedes Jahr können sich Schulen aus ganz Deutschland mit einem eigenen pädagogischen Konzept bewerben. Eine Fachjury wählt daraus 200 Schulen aus, die eine umfangreiche Ausstattung mit pädagogisch geprüften Spielen erhalten.

Und in diesem Jahr gehört die Astrid-Lindgren-Schule Forst dazu!

Besonders freut uns, dass nicht einfach das Los über die Gewinner entscheidet. Gefragt waren konkrete Ideen: Wie können Spiele sinnvoll in den Schulalltag integriert werden? Welche Kinder profitieren davon? Wie kann das Angebot langfristig genutzt werden? Und wie gelingt es, Spielen als wertvollen Bestandteil des Lernens in der Schule zu etablieren?

Mit unserem Konzept konnten wir die Jury überzeugen.

Für uns als SBBZ mit dem Förderschwerpunkt Sprache bietet das gemeinsame Spielen dabei ganz besondere Möglichkeiten. Kinder kommen miteinander ins Gespräch, müssen Regeln verstehen und erklären, Begriffe finden, Fragen stellen, aufeinander reagieren und eigene Gedanken verständlich ausdrücken. Gleichzeitig werden Konzentration, strategisches Denken, Kreativität, Frustrationstoleranz und soziale Kompetenzen gefördert.

Und das Wichtigste: Die Kinder erleben Lernen dabei nicht als Übung, sondern als Spiel.

Die gewonnenen Spiele sollen deshalb nicht im Schrank verschwinden. Sie werden künftig auf unterschiedliche Weise in unseren Schulalltag eingebunden und unseren Schülerinnen und Schülern dauerhaft zur Verfügung stehen. So entsteht nach und nach ein Spieleangebot, das Lernen, Sprache und gemeinsames Erleben miteinander verbindet.

Nun warten wir gespannt auf die ersten Lieferungen. Die Ausstattung der Gewinnerschulen wird im Herbst verschickt – und wir freuen uns schon darauf, wenn es an der Astrid-Lindgren-Schule bald heißt:

Spiel auf!

Spielen, lernen, gemeinsam wachsen – wir haben gewonnen!